Ein wunderschönes Gespräch mit einer Stute. Sie wurde kurz vorher osteopathisch behandelt:

 

Hallo A, K. hat mich gebeten mit dir zu sprechen

Es schwappt eine große Welle Liebe und Dankbarkeit über mich hinweg

Hallo, ich habe Dich erwartet. Ich habe so viel zu erzählen.

Na dann leg los. Ich schreibe mit.

Ich bin so dankbar, dass sich K. um mich kümmert. Immer wieder höre ich von Tieren, die schlecht behandelt werden. Oder als reine Nutztiere angesehen werden. Das ist hier nicht so und dafür bin ich so unendlich dankbar. Sie gibt mir ein Gefühl, hier angekommen zu sein. Ich habe die Behandlung sehr genossen. Es bedarf aber ruhig mehr (sie sagt das sehr, sehr bescheiden und absolut nicht fordernd). Ich bin so glücklich hier sein zu dürfen. Du ahnst gar nicht wie sehr. Sie wird sehr traurig. Sie war wohl nicht immer bei dir. Sie hat etwas verloren. Ihren Glauben an die Menschen. Bei Dir hat sie ihn wieder gefunden.

Ich weiß, wie es ist als ein Stück Dreck behandelt zu werden. Zur Ordnung gezwungen. Und zur Disziplin. Gedrillt zu werden. Alles unter Zwang machen zu müssen. (ich fange an zu weinen)

Du bist das netteste, was mir je untergekommen ist. Und ich möchte mich von ganzem Herzen für all die Liebe und die Arbeit, die Du in mich investierst, bedanken. Diese Behandlung.. Ich kann gar nicht glauben, dass du das für mich gemacht hast. Ich war und ich bin so tief gerührt. Vielen, vielen Dank. Ich weiß gar nicht, wie ich dir das zurückgeben kann, was du damit für mich getan hast. Du hast mir Hoffnung gegeben. Und Frieden. Und ich war tief berührt, dass du gemerkt hast, dass ich dir etwas mitteilen möchte. Du hörst zu. Auch, wenn Du die Worte nicht verstehst. Aber du verstehst mich. Auch ohne Worte. Höre immer auf Dein Herz. Und bitte, bitte bleibe wie du bist. Du hast die Sonne im Herzen. Du verbreitest Licht und Liebe. Ich darf mich sehr glücklich schätzen, den Weg zu Dir gefunden zu haben. Habe Vertrauen. Alles wird gut. In tiefer Lieber, Deine A.

 

Feedback:

Liebe Anke

Ich musste erstmal zu A. gehen und sie drücke und mir kamen die Tränen.

Ich habe A. erst seit dem 1.01.2019. ich besitze selber eine Reitschule, bin aber daran interessiert den Menschen das Pferd als Lebewesen zu zeigen und nicht nur als "ich setz mich drauf und reite zu meinem Intersse"

Der Stall ist duster und stickig , wenig kommen die Pferde raus in die Sonne. Was mir sehr leid tut, aber ich erzähle alle Pferden, dass es nur noch eine absehbare Zeit ist.

Ich will das beste für die Tiere und es ist mir wichtig, dass es ihnen gut geht. Auch wenn sie mit mir arbeiten müssen.

Ich freue mich sehr Alina wieder Hoffnung gegeben zu haben und das sie die Veränderung wahr nimmt. Das macht mich sehr glücklich.

Und ja Zwang, Züchtigung und Drill waren/ sind hier an der Tagesordnung.

Ein Gespräch mit einer toten Stute.

 

Der Hintergrund war unklar. Alles was ich wusste, waren der Name des Pferdes (N.) und dass sich das "Problem" bereits im Dezember erledigt hatte. 

 

Fragen und Botschaften:

 

1. Wie geht es Dir?

2. Was kannst Du mir zu Lona sagen?

3. Du bist meine große Pferdeliebe, danke für alles!

 

Das Gespräch: 

 

1. Ich bin traurig.

 (das Wort TOD erscheint mir in großen Buchstaben)

Meine Freundin ist weg. Meine Pferdefreundin. Ich mag nichts mehr essen, ich vermisse sie so doll!

(ich spüre Schmerzen im Kopf, die aber eher wie Herzschmerzen bei großer Traurigkeit sind)

Wie geht es Dir jetzt?

Jetzt geht es mir besser. Ich habe sogar schon gelacht. 

 

Lona ist auch da.. (es kam ein Gefühl der Traurigkeit/Verzweiflung auf)

 

Gespräch mit der Besitzerin:

N. ist im Dezember an einer schlimmen Kolik gestorben. Ihre Pferdefreundin Lona ist von einem Tag auf den anderen weggezogen. N. hat danach nichts mehr gefressen. Sie konnte noch mal aufgepäppelt werden und es ging ihr scheinbar gut und sie war, wie es aussah, über den Berg. Dann bekam sie eine Kolik und starb.

 

N. dachte wohl, dass Lona gestorben sei. Die Besitzerin machte sich große Vorwürfe. Sie hätte natürlich gerne mehr Zeit mit ihrem geliebten Pferd gehabt (das Pferd war 31 Jahre alt).

 

Es folgte ein zweites Gespräch mit N.:

 

Ich habe sie noch Mal wegen Lona gefragt. Sie sagt ziemlich verzweifelt: Ich habe sie noch nicht gefunden, aber sie muss hier sein!

Ich erzählte ihr, dass es Lona gut geht und sie einfach nur weggezogen ist. N. war total erleichtert. Es war wie ein Stein, der vom Herzen plumpst. Dann hab ich ihr gesagt, dass sich ihre Besitzerin Vorwürfe macht. Sie: Nein, nein, nein, nein, nein!!! Das darf sie nicht! Ich bin jetzt einfach nur so froh, dass es Lona gut geht. Ich habe mir solche Sorgen gemacht! Ich war doch eh schon alt... 

N. ist ihr auch sehr dankbar für die Zeit, die sie hatten. Und liebt ihre Besitzerin auch.

 

Ich glaube, diese Info mit Lona war sehr wichtig. Danach war sie total anders. Viel beschwingter und um einiges an Ballast leichter. Ich hatte auch eher das Gefühl, jetzt ist sie bereit für ein neues Leben. 

 

Die Besitzerin war froh, dass sie mich zu Rate gezogen hat und dass N. nun zur Ruhe kommen kann, weil das Missverständnis beseitigt wurde.